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Skandalland Österreich . . . (k)ein Schurkenstaat ?

 

Sudetendeutscher Pressedienst (SdP)
Sudetendeutsche Landsmannschaft in Österreich (SLÖ)
 
 
Wien, am 7. Oktober 2011/GE
 
Auf die Kultur kommt es an
Utl.: Die Unternehmenskultur als Erfolgsfaktor:
Porsche zeigt, wie es gehen kann!
 
„Wer gleichzeitig von den Aktionären wie auch von den Mitarbeitern Applaus bekommt, muß einiges richtig gemacht haben“, meinte der Chef der Linde AG, Wolfgang Reitzle, in seiner Laudatio auf Ferdinand Piëch.
 
Der Aufsichtsratschef des Volkswagenkonzerns war gerade zur Unternehmerpersön-lichkeit des Jahrzehnts gewählt worden und bekam diesen Ehrentitel im Bayrischen Hof in München verliehen. Piëch, der es in all den Jahren an der Spitze mehrerer Auto-mobilunternehmungen stets verstanden hatte, seine nicht immer angenehmen Ent-scheidungen stets im Einklang mit der Belegschaft durchzusetzen, gab in seiner Dankesrede unter anderem auch die Unternehmenskultur in seinen Betrieben als Grund für den Erfolg an.
 
 
Eine sehr wichtige Entscheidung war jene, Deutsch als Unternehmenssprache des Konzerns beizubehalten. Dies ganz im Gegensatz zu anderen Deutschen Großkonzernen wie Siemens oder BASF. Dabei gibt es recht handfeste Hintergründe für diese Entscheidung.
 
Eine wichtige Entscheidung:
Deutsch wird als Konzernsprache beibehalten
 
Wie Sprachwissenschafter und Berater des Unternehmens festgestellt hatten, wäre der Rückgriff auf das Englische in der Tat ein erheblicher Nachteil, und zwar gleich auf mehreren Ebenen.
 
Mitarbeiter beispielsweise, die des Englischen nicht ganz so mächtig sind, erleben eine Frustration nach der anderen und verweigern schließlich die Teilnahme an Besprech-ungen, auch wenn sie eigentlich fachlich die höchste Kompetenz hätten. Dafür kommen immer mehr jene zu Wort, die zwar von der Sache weniger verstehen, dafür aber gut Englisch sprechen.
 
 
Gerade in technischen Belangen kommt es darüber hinaus sehr oft zu ungenauen Übersetzungen, was schließlich zu Verständnisproblemen führt und Fehlerquellen im Arbeitsprozeß vervielfacht. Es führt auch dazu, daß Unterlagen langsamer oder über-haupt nicht bearbeitet werden wenn die zuständigen Personen ein unzulängliches Sprachverständnis haben.
 
 
Als weitaus gefährlichsten Auswuchs der Verwendung von Englisch in deutschen Unternehmen orten Sprachforscher aber die Beeinträchtigung der Phantasie und des Erfindergeistes. Wenn sich Techniker auf die Fremdsprache konzentrieren müssen, schränkt das die Weiterentwicklung erheblich ein. Ein Manko, das gerade für Pro-duktionsbetriebe mit hohem technischen Standard äußerst gefährlich werden kann.
 
Aber nicht nur für diese. Davon zeugt das Negativbeispiel des US-Einzelhandelskon-zerns Wal-Mart der in der Liste Fortune Global 500 auf Platz eins der umsatz-stärksten Unternehmen der Welt verzeichnet ist. Wal-Mart beschäftigt weltweit über zwei Millionen Angestellte und ist damit der größte private Arbeitgeber der Welt.
 
Mitte der 1990er Jahre versuchte Wal-Mart mit großem finanziellen Aufwand, auch in Deutschland Fuß zu fassen. 1997 übernahmen die Amerikaner 21 Wertkauf-SB-Waren-häuser für rund 750 Millionen Mark, 1998 74 Interspar-Häuser zu einem Preis von 1,3 Milliarden Mark.
 
2006 mußten die Häuser schließlich an Metro verkauft werden und Wal-Marts Deutschlandabenteuer hatte ein Ende. Der Konzern hatte in Deutschland ausschließlich Verluste gemacht. Und das in der gigantischen Höhe von geschätzten 3 Mrd. Euro. Dazu kommen Kosten für den Rückzug aus Deutschland die mit 680 Millionen Euro beziffert werden.
 
Zurückgeführt wird das Scheitern von Wal-Mart in Deutschland darauf, daß die Wal-Mart-Unter-nehmenskultur in Deutschland weder von Mitarbeitern noch von Kunden positiv angenommen wurde und auf den ausschließlichen Gebrauch der englischen Sprache. Die einfachen Mitarbeiter vermochten es nicht, ihre Beschwerden verständlich zu machen und das führte zu Frustration und Demotivierung, die letzten Endes auch auf die gesamte Kundschaft übergriff. Da soll noch einmal einer behaupten, daß es beim Einkauf nur auf den Preis ankomme.
 
Walter Tributsch in „Zur Zeit“ 39/11
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 


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