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Wien am 11. März 2011

Grußworte von Bundespräsident Dr. Heinz Fischer zum Märzgedenken

Sie haben mich eingeladen, zu Ihrer Gedenkstunde zum 4. März 1919, die am 12. März 2011 in Wien stattfindet, ein Grußwort zu übermitteln. Ich komme dieser Einladung so wie im vergangenen Jahr gerne nach – umso mehr, als Sie Ihre Veranstaltung unter das Motto „Geschichtliche Wahrheiten bewahren und weitergeben“ gestellt haben.

Nach der geschichtlichen Wahrheit zu forschen und sich der geschichtlichen Wahrheit anzunähern ist eine große, schwierige und zugleich äußerst wichtige Aufgabe.
 
Denn es liegt in der Natur der Sache, dass jeder Mensch das Zeitgeschehen nur selektiv, milieubedingt und teilweise auch interessensgeleitet wahrnimmt. Die Ereignisse am Wiener Heldenplatz im März 1938 sind von jenen, die Adolf Hitler zugejubelt haben und große Hoffnung in ihn gesetzt haben, sicher anders wahrgenommen geworden, als von jenen die in diesen Tagen verhaftet und mit den ersten Transporten in Konzentrationslager gebracht wurden, oder die unter erniedrigenden Umständen Gehsteige waschen mussten.
 
Daher ist das Bemühen um eine möglichst erfolgreiche Annäherung an historische Wahrheit ebenso schwierig wie notwendig. Und ich begrüße alle Bemühungen, die diesem Ziele dienen.
 
Dabei darf man keine Phase der Geschichte von der Suche nach Wahrheit ausschließen.
 
Auch der März 1919 oder das Jahr 1945 darf von der Suche nach Wahrheit nicht ausgeklammert werden und ein begangenes Unrecht ist immer und jederzeit beim Namen zu nennen, unabhängig davon wer Täter und wer Opfer ist.

Die in der Menschenrechtsdeklaration verankerten Prinzipien haben zeitlose und universelle Gültigkeit. Daher begrüße ich Ihre Bemühungen, die der Erforschung und Bewahrung der historischen Wahrheit gewidmet sind – und dies umso mehr, als sie dem Zweck dienen, aus Fehlern der Vergangenheit zu lernen.

Ich wünsche Ihrer Gedenkstunde einen würdigen Verlauf und verbleibe

mit besten Grüßen

 

 


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