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Bawag | Bawag-Prozess | Johann Zwettler | Ex-Vorstand | Sachverständiger | Gutachten | Fritz Kleiner | Straflandesgericht | Wien

Wien, 13./14.Juni 2012

BAWAG-Prozess II - Verhandlungstage 10 und 11

Am zehnten Verhandlungstag (13. Juni ) im BAWAG-Prozess II im Wiener Straflandesgericht wurde Ex-Vorstand Johann Zwettler, der im ersten BAWAG-Prozess zu einer fünfjährigen Haft verurteilt wurde, die er wegen Haftunfähigkeit nicht antreten brauchte, als Zeuge einvernommen.

Zwettler ist der einzige der 9 Angeklagten im ersten Rechtsgang ( BAWAG-Prozess I ), der sich nunmehr im BAWAG-Prozess II nicht als Angeklagter zu verantworten hat.

 

Auf Zwettlers Gesundheitszustand Bedacht nehmend, gestaltete Richter Böhm die Einvernahme des Ex-Bankmanagers sehr rück-sichtsvoll, mehrfach erkundigte sich Richter Böhm über das Befinden des Zeugen.

  

 

Besitzender Richter Erdei, Verhandlungsleiter Böhm, Schriftführerin /  Anklägerin Sonja Herbst.

Die um 09.15 Uhr begonnne, von einer Pause unterbrochene zeugenschaftlichen Einvernahme von Ex-Vorstand Johann Zwettler wurde aus gesundheitlichen Erwägungen um 10.45 Uhr abgebrochen und am 14. Juni um 09.00 Uhr fortgesetzt.

Zwettlers Zeugenaussage war geprägt von seinem stark einge-schränkten Erinnerungsvermögen.

Richter Böhm bekam auf vieler seiner Fragen von Ex-Vorstand Zwettler zu hören: "Ich weiss es nicht mehr, glaube aber ..", "Es kann so gewesen sein", "ich kann mich nicht erinnern".

Man hatte aber keinesfalls das Gefühl, dass Zwettler diese Erinnerungslücken nur vortäuscht, wie ja auch seine angegriffene Gesundheit augenscheinlich war.

In den Verhandlungspausen wurde lebhaft diskutiert.

 

Um 12.00 Uhr wurde die Verhandlung mit dem Vortrag des Sach-verständigen Fritz Kleiner fortgesetzt.

Der Sachverständige bekräftigte sein im ersten BAWAG-Prozess erstattetes Gutachten und sorgte für einige Aufregung mit der Eröffnung von Elsners Anwälten ein Schreiben erhalten zu haben, dass er dem Gericht vorlegte und auch erläuterte. 

 

Mit Einverständnis des Gerichts durfte Gutachter Kleiner bei seinen Vortrag sein Sakko ablegen.

Zum Schreiben der Anwälte Elsners an ihm führte SV Kleiner aus, dass er die meisten Fragen in diesem Schreiben gar nicht bzw. nicht guten Gewissens beantworten könne,  oder dass sie für das gegenständliche Verfahren irrelavant seien.

Grosses Interesse erfreute sich der Gerichtssaalzeichner (sicherlich einer der letzten seiner Zunft ).

   

Die Verhandlung wird am 14. Juni 2012 mit der Einvernmahme von Zwetller fortgesetzt.

 

11. Verhandlungstag

Die gestrige (13. Juni ) Einvernahme von Ex-Vorstand Zwettler wird am 11. Verhand-lungstag (14. Juni )fortgesetzt und aufgrund von Zwettlers Gesundheitszustand mehr-fach durch kurze Pausen unterbrochen.

Flöttls Anwalt glaubt etwas harte Fragen an Zwettler stellen zu müssen, worauf Zwettler ob der Art und Weise der Fragestellung sichtlich konsterniert ist - er soll präzise darüber Auskunft geben, was er vor 15 Jahren unterschrieben bzw. erklärt hat ... der Richter ordnet eine Pause an und bespricht mit den Anwälten die Situation.

Erwähnenswert, dass Flöttl sich bei dem vor dem Gerichtssaal sich erholenden Zwettler entschuldigt für die etwas harte Gangart seines Verteidiger und kundgibt, dass die von seinem Verteidiger angekündigten weiteren Fragen an Zwettler unterbleiben werden.  

 

 

 

 


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