"Justizrebell" Herwig Baumgartner erneut vor Gericht

 

Bericht über die Verhandlung am  27.Juli 2018 in der Strafsache gegen Mag. Herwig Baumgartner am Wiener Straflandesgericht, Ergänzung zur >Prozess-Vorschau vom 23.Juli 2018


Ein "etwas verspäteter", dafür wahrheitsgemäßer und nicht mit erbärmlicher Niedertracht und/oder mit unerträglicher Dummheit und Ignoranz verfasster Bericht  über die am 27. Juli 2018 beim Straflandesgericht in Wien abgeführte und in Folge vertagte Verhandlung gegen den seit mehr als einem Jahrzehnt rechtsverletzend - wie nicht nur er allein empfindet -  seiner Freiheit, seiner Bürgerrechte und seines Vermögens beraubten Bürgerrechtsaktivisten Mag. Herwig Baumgartner.

Mag. Herwig Baumgartner, Autor der beiden erschütternden Dokumentationen "Mord an Luca Elias " und "Anklage gegen Österreich" sowie der einzigartigen, auf Insiderwissen beruhende Chronik judizieller Vorgänge > Häf`n Blattl

 

Ein von der Kronenzeitung bzw. dem "Gerichtsreporter" Peter Grotter - einem "Baumgartner-Spezialisten" der Sonderklasse - beauftragter Fotograf schoß vom angeklagten "Untergebrachten" Mag. Herwig Baumgartner ein Bild nach dem anderen, eines dieser Fotos wurde in der Kronenzeitung unverpixelt veröffentlicht - mit Folgen:

Unter der Az. 113 Hv 85/18z ist beim LG f Strafsachen Wien eine Medienklage anhängig des sich durch die Veröffentlichung in der Kronenzeitung in seinen Rechten geschädigt erachtenden, in eine Anstalt für psychisch Kranke (!!!)  Untergebrachten Herwig Baumgartner.

Von dem mit diesen Verfahren befassten Richter - Mag. Gerald Wagner - wurde noch kein Verhandlungstermin festgesetzt.


 

Antrag der Staatsanwaltsschaft Wien

gegen Mag. Herwig Baumgartner

auf Unterbringung* in einer Anstalt für geistig abnorme Rechtsbrecher nach den § 429 Abs 1 StPO IVM § 21 Abs StPO

* Die jahrelang, oftmals jahrzehntelang im Maßnahmevollzug befindlichen Personen werden nicht als Häftlinge, sondern als "Untergebrachte" (UG) bezeichnet.


 

Bei der Verhandlung am 27.Juli 2018 sollte aufgrund des Antrages der Wiener Staatsanwaltschaft ein Schöffensenat unter Vorsitzenden Christoph Bauer (Foto Mitte, links daneben der von Mag Baumgartner heftig bekämpfte Gutachter Dietmar Jünger)

über den bereits seit Jahren (!!!) im Maßnahmevollzug befindlichen UG (Untergebrachten) Mag. Herwig Baumgartner die insgesamt vierte (!!) Einweisung in eine Anstalt für geisteskranke Rechtsbrecher aussprechen ...


Vorweg - nahezu unmöglich an dieser Stelle auch nur annähernd alle relevanten Fakten auszuführen, die für eine objektive, sachliche Beurteilung

  • dieses wiederholten  staatsanwaltlichen Begehrens einer Einweisung in eine Anstalt für geisteskranke Rechtsbrecher,
  • der gesamten Causa Herwig Baumgartner und
  • der zunehmend unsachlicher werdenden medialen Berichterstattung

erforderlich wären.



Bei Beginn der Verhandlung am 27. Juli 2018 hat der UG (Untergebrachte) Mag. Herwig Baumgartner in Wiederholung seiner Beschwerden und Strafanzeigen auf einem mehr als nur bedenklichen Umstand verwiesen:

In der JA Göllersdorf habe man ihm kurz vor der Verhandlung am 27.Juli 2018 seinen Laptop mit gespeicherten Beweismaterial - er sprach von einem 7000 (siebentausend) Seiten (!!) umfassenden Beweismaterial - weggenommen und dadurch seine Verteidigungs-Möglichkeiten bzw. Rechte  im Sinne eines fairen Verfahrens nachhaltigst verletzt ...



 

Zum Thema "faires Verfahren":

Entsprechend einer langjährigen Übung fertigte ich auch für die Baumgartner-Verhandlung am 27-Juli 2018 eine Stricherl-Liste an.

Auf dieser sollte jedes Mal wenn der Angeklagte oder seine Rechtsfreundin bei ihren Ausführungen unterbrochen, Anträge des Angeklagten nicht zugelassen, ihm Verweisung aus dem Verhandlungssaal angedroht, usw. ein Stricherl auf der Liste angebracht werden.

Sollte - denn durch die gleichzeitige Notierung der rasch vorgebrachten - durchwegs abgelehnten - Beweisanträge des angeklagten "Untergebrachten" und den ebenso rasend schnellen Ablehnungen von Beweisanträgen durch den Richter, geriet ich mit meiner "Buchhaltung" in Zeitnot und musste nach dem 41. Stricherl weitere Eintragungen in der "Stricherl-Liste" unterlassen.

 



 

Einige Fakten in oben erwähnter Laptop-Geschichte, zu der Baumgartner bei der Vh am 27. Juli 2018 etliche - durchwegs abgelehnte - Beweisanträge gestellt, zeigen mit aller Deutlichkeit mit welcher Unbekümmertheit man sich der sprachlicher Möglichkeit einer minimalistischer Darstellung - weniger (Fakten) ist mehr (Unklarheit) - bediente.

Warum Baumgartners Beweisanträge zur Beschwerde und Strafanzeige wegen des "Laptop-Raubes" abgelehnt wurde, konnte/wollte Senatsvorsitzender Christoph Bauer nicht darlegen.

Immerhin hat die Leiterin des  JA Göllersdorf zur "erzieherischen Maßnahme" der Laptop-Abnahme (samt gespeicherten Beweismaterial ... )  schriftlich Stellung genommen und ua festgestellt, dass Mag. Baumgartner gegen das Verbotsgesetz verstoßen habe !!!  > schriftliche Stellungnahme

Die in Göllersdorf getroffenen "erzieherischen Maßnahmen" wie

  • Abnahme des Laptop (samt gespeicherten Beweisen) und
  • Nichtausfolgung von mehr als 150 an den Mag. Baumgartner gerichteten Briefen von Behörden, Gerichten und sogar einem Einschreibebrief (!!!) seiner Rechtsvertreterin (!!!)

hatten nicht nur auf das beim Wiener Straflandesgericht abgeführte Maßnahme-Verfahren erheblichen Einfluss, sondern auch auf ein beim BG Hernals abgeführtes, schier unfassbares >"Mietrechtsverfahren".

 

 

Artikel in Arbeit