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Skandalland Österreich . . . (k)ein Schurkenstaat ?

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Monsterprozess gegen ein "wahres Monster" *

laut Anklage und Medien > http://wienerfotos.npage.at/tribunal-gegen-ex-chefinspektor-der-polizei-siegfried-maierhofer/standard-prozess-vorschau.html  

 

 

 Angeklagter Siegfried Maierhofer, pensionierter Chefinspektor der Wiener Polizei 

 

Im Wiener Straflandesgericht muss sich ein mehrfach ausgezeichneter, nunmehr pensionierter Chefinspektor der Wiener Polizei vor einem Schöffensenat unter Vorsitz von Ingrid Altmann wegen einer Unzahl ihm von der Anklägerin Ursula Kropiunig zur Last gelegten Delikten ver- antworten.

Schöffensenat-Vorsitzende Ingrid Altman  

Der erste Verhandlungstag am 28. August 2012 begann mit Pannen:

Eine Schöffin war nicht erschienen und bis zum Eintreffen der Ersatzschöffin verging einige Zeit, während der Wartezeit bemühte sich Vorsitzende Altmann um einen grösseren Verhandlungssaal, denn im vorgesehenen Saal 310 konnte nicht einmal die Hälfte der erschienenen Medienvertreter und Prozessbeobachter Platz finden !

 

 

 

Während des Wartens führen Anklägerin und Gutachter ein amikales Fachgespräch, Sachverständige studieren Akte,

    

 

Privatbeteiligten-Vertreterin Plaz wirft einen Blick in den (viel zu kleinen) Saal 310 und plaudert mit Falter-Chefredakteur Klenk.

  

 

Mit einstündiger Verspätung begann dann im weitaus größeren und bis auf den letzten Platz besetzten Schwurgerichtssaal 106 der Prozess.

Das Interesse der Journalisten und Fotografen war enorm. 

 

      

 

In ihrem Eingangsvortrag äußerte Staatsanwältin Kropiunig, dass sie sich zunächst nicht zu den einzelnen Anklagepunkten äußern werde. Sie stellte jedoch in Aussicht:

"Sie (der Schöffensenat und alle im Verhandlungsaal Anwesenden) werden sehen und hören, wie 50 (fünfzig !!! ) Zeugen beweisen werden, dass der Angeklagte die ihm zur Last gelegten Straftaten auch tatsächlich verübt hat".

 

Anklägerin Ursula Kropiunig

 

Der Verteidiger des Angeklagten, Rechtsanwalt Dr.Thomas Krankl, unter-stützt von seiner Ehefrau, Anwältin Michaela Krankl, verwies in seinem Eröffnungsvortrag auf "Regiefehler" im Ermittlungsverfahren.

Dr. Krankl brachte ziemlich deutlich zum Ausdruck, dass mit dem gegenständlichen Strafverfahren einem mehrfach ausgezeichneten Polizeibeamten die Rechnung dafür präsentiert wird, dass er einige von staatlich subventionierten Organisationen eingebrachte Strafanzeigen als völlig unbegründet beurteilt hat.   

Sein Mandant gekenne sich lediglich zum Anklagepunkt "illegaler Waffenbesitz" schuldig.

Mit Nachdruck verwies RA Krankl auf die Tatsache, dass der Angeklagte als Chefinspektor der Wiener Polizei zwei Schusswaffen besitzen und jederzeit eine Waffe mit sich führen durfte.

Der illegale Waffenbesitz bezieht sich auf zwei Handfeuerwaffen und einem Kleinkalibergewehr, die dritte Personen dem Angeklagten ausgefolgt hatten.

Einer dieser Waffen hatte die Tante des ehemaligen Aussenminister Alois Mock dem Angeklagten übergeben.

In Folge wurde des Langen und Breiten dargelegt, repliziert, festgehalten, hingewiesen usw., wo und in welcher Weise der Angeklagte die legalen und die illegalen Waffen verwahrte ...

Der Angeklagte wiederholte mehrfach in ruhigen Worten, dass er die legalen Waffen in einer versperrbaren Schatulle, die illegalen Waffen in einem versperrbaren Rollcontainer verwahrte, die Schlüssel hätte er an einer Stelle deponiert, die seiner Ehefrau bekannt war.

Bei seinen Ausführungen verwendete der Angeklagte hinsichtlich des Behältnis, in dem er die illegalen Waffen aufbewahrt, stets das Wort "Rollcountainer".

Nur ein Mal verwendete er den Ausdruck "Waffenschrank", wobei klar zu verstehen war, dass er den Rollcountainer als Waffenschrank verwendete - da hagelte es Fragen sonder Zahl (teilweise blauäugig, etwas hämisch) !

Richterin: "Von einem Waffenschrank höre ich heute das erste Mal, in den Akten finde ich nichts von einem Waffenschrank".

Ebenso wollten Anklägerin und Pb-Vertreterin mehrfach ganz genau wissen, wie das mit dem "Waffenschrank" zu verstehen sei.

Den drei Damen - Richterin Altmann, Anklägerin Kropiunig und Privatbeteiligten-Vertreterin Plaz - wollte partout nicht einleuchten, was jedem im Saal (zumindest nach der dritten, vierten Wiederholung) klar war: mit Waffenschrank war der Rollcountainer gemeint.

Der überaus ruhigen Art und Argumentation des Angeklagten und seines Anwaltes war es zuzuschreiben, dass diese "Frageflut" nicht in Peinlichkeit ausartete.


Prozess-Notizen

1) Die Senatsvorsitzende hat die Anklägerin Kropiunig mehrfach "milde gerügt"- sie solle keine Fragen stellen, die mit dem eben behandelten Thema nichts zu tun haben, und ausserdem solle sie sachlich bleiben. Staatsanwältin Kropiunig zeigte sich  einsichtsvoll und entschuldigte sich mit ihrem Naturell.


2) Etwas skurril die "Plastik-Sackerl-Geschichte:" 

Laut Anklage hätte der vormalige Chefinspektor seine Ehefrau und Töchter damit in "Angst und Schrecken versetzt", dass er Waffen in einem Plastiksackerl "drohend" durch die Zimmer trug.

Bei der Verhandlung war man sich uneins, ob es ein Plastiksackerl von "Hofer", "Billa" oder eines mit einem "roten Aufdruck"" war.Nicht erörtert wurde, wie man feststellen konnte, dass sich im Hofer- oder Billa-Plastiksackerl Waffen befinden ...

Anregung für kommende Verhandlungen: In Plastiksackerl verschiedenen Gegenstände geben und die Zeugen feststellen lassen, in welchen Sackerl sich welche Waffen befinden.


3) Höhepunkt (oder Tiefpunkt) des ersten Verhandlungstages war zweifelos das Abspielen einer für Stimmungsmache bestens geeigneten CD mit dem Anruf der Tochter bei der Polizei: "Der Papa will uns alle umbringen".

Der diesen "Hilferuf" entgegen nehmende Polizeibeamte musste die Anruferin mehrfach auffordern verständlicher zu sprechen. Der angeblich mordlüsternde Angeklagte wie auch sein Verteidiger gebrauchten in Zusammenhang mit diesen Anruf den Ausdruck "hysterisch".

Diese Wortwahl löste bei Richterin, Anklägerin und Journalisten einiges "Befremden aus > Medienberichte "Prozess Siegfried M." / "Standard" Prozess-Vorschau


4) Nicht weniger Befremden lösten bei einigen (denkenden) Prozessbeobachter diese Ausführungen des Verteidigers aus:

Obwohl der Angeklagte seine Ehefrau und die Kinder angeblich ständig geprügelt, geschimpft und sogar mit dem Tode bedroht, hat die angeblich geschundene Gattin bis dato keine Scheidungsklage eingebracht, wohl aber nun der Angeklagte wegen u.a. Verleumdung ....

Während der Untersuchungshaft des nunmehr angeklagten Ehemannes aufgrund der Angaben seiner nicht scheidungsfreudigen Ehefrau räumte diese die Wohnung des Angeklagten aus, wobei sie das gesamte persönliche Eigentum des Angeklagten an sich brachte ...


 

Bemerkung zum Anruf der Tochter wegen der angeblichen Morddrohung wie auch zur gesamten Anklage:

Es kann durchaus sein, dass es so war, wie die Anklage behauptet, aber es kann ebenso anders gewesen sein.

Kein Verständnis kann und darf man aufbringen für die Art und Weise, wie bei dieser Verhandlung die Ausführungen des Angeklagten ins Lächerliche gezogen wurden.

Zu welch ungeheuerlichen Lügen (nicht nur) Jugendliche fähig sind, darüber gibt es genug Dokumentationen.

Allein logischen Denkgesetzen kann die Möglichkeit nicht ausgeschlossen werden, dass der "hysterische" Anruf der Tochter bei der Polizei und ihr tränenreiches Auftreten bei Gericht bei ihrer kontradiktorischen Vernehmung* ähnlich "fundiert" war wie die von einem gleichartigen Mädchen unter Tränen aufgetischte > Brutkasten-Lüge  

* kontradiktorische Vernehmung: Zeugen und Opfer sagen aus in Abwesenheit des Täters bei einer nichtöffentlicher Vernehmung vor Gericht.

 


 

Der Prozess geht Mitte Dezember weiter.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


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