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Skandalland Österreich . . . (k)ein Schurkenstaat ?

Tschechien mokiert sich über Fischer

 
Aufzählung Kritik des Präsidenten an Benes-Dekreten schlägt hohe Wellen.

Prag. Tschechische Politiker zeigen Empörung über die Aussagen von Österreichs Präsidenten Heinz Fischer, der die Benes-Dekrete in einer Grußbotschaft an die "Sudetendeutsche Landmannschaft" als "schweres Unrecht" bezeichnet hat.

Der Chef der Sozialdemokraten, Jiri Paroubek, bezeichnete die Aussagen Fischer als "Exzess, der die tschechisch-österreichischen Beziehungen überflüssig beschädigen kann". Und der Vorsitzende Demokratischen Bürgerpartei (ODS), Mirek Topolanek, meinte gegenüber der Tageszeitung "Pravo", dass der österreichische Präsidentschaftswahlkampf bei Fischer einen "unsinnigen und gefährlichen Populismus" ausgelöst habe. Es bestehe aber keine Gefahr, dass die Sudetendeutschen die Gerichte mit ihren Forderungen überfluteten, fügte Topolanek hinzu.

Die Ansagen aus Tschechien blieben wiederum in Österreich nicht unbeantwortet. Tschechiens Politik werde letztlich nicht umhinkommen, Unrecht einzugestehen und Entschädigung leisten zu müssen, erklärte ÖVP-Vertriebenensprecher Nationalratsabgeordneter Norbert Kapeller. In der Aussage Heinz Fischers glaubt Kapeller einen "deutlichen Paradigmenwechsel der SPÖ und des Präsidenten" zu erkennen. Darauf aufbauend sehe er "neue Chancen, gemeinsam mit dem Koalitionspartner neue Wege in einer aktiven Vertriebenenpolitik zu gehen".

Printausgabe vom Samstag, 06. März 2010
Online seit: Freitag, 05. März 2010 18:48:00


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