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Skandalland Österreich . . . (k)ein Schurkenstaat ?

Ex-KZ-Wächter ausgeliefert

John Demjanjuk wurde von den USA ausgeliefert und ist in München gelandet. Dem 89-Jährigen soll in Deutschland der Prozess gemacht werden. Ihm wird Beihilfe zumMord in 29.000 Fällen vorgeworfen. 

Video seiner   >>> Abschiebung aus den USA

Mutmaßlicher NS-Verbrecher kommt nicht nach Deutschland

US-Gericht stoppt Demjanjuk-Auslieferung

Der mutmaßliche NS-Verbrecher John Demjanjuk wird nach US-Medienberichten vorerst nicht wie geplant am Montag nach Deutschland ausgewiesen. Wie der Rundfunksender WKJC berichtet, stoppte ein Einwanderungsgericht in Arlington im US-Bundesstaat Virginia die Abschiebung. Der Sohn Demjanjuks, John Demjanjuk Junior, bestätigte die Gerichtsentscheidung gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters.

Der 89-jährige Demjanjuk hatte zuvor einen Eilantrag eingereicht, in dem er behauptete, eine Ausweisung komme angesichts seines Alters und seines schlechten Gesundheitszustandes einer Folter gleich. Er leide unter rheumatischen Beschwerden, Nierenproblemen und Blutarmut. Das Gericht ordnete an, die Auslieferung bis zu einer Entscheidung über die von Demjanjuk beantragte Wiederaufnahme des Abschiebeverfahrens zu stoppen.

 

Dieser Dienstausweis soll beweisen, dass John Demjanjuk 1943 im Lager Sobibor gearbeitet hat. 

Das Amtsgericht München hatte die Auslieferung Demjanjuks beantragt. Sie wirft ihm vor, sich als Wachmann im Vernichtungslager Sobibor der Beihilfe zum Mord an 29.000 Juden schuldig gemacht zu haben. Demjanjuk bestreitet, an Kriegsverbrechen beteiligt gewesen zu sein. Seiner Darstellung nach kam er 1942 in deutsche Kriegsgefangenschaft und arbeitete in mehreren Kriegsgefangenenlagern, jedoch nicht als Aufseher in Konzentrationslagern.

Der gebürtige Ukrainer hatte nach dem Krieg bei München gelebt und war 1952 in die USA ausgewandert, wo er später die amerikanische Staatsbürgerschaft erhielt. Die USA haben ihm das Bürgerrecht inzwischen wieder aberkannt und wollen den Staatenlosen schon seit einem Jahr abschieben, fanden aber bisher kein aufnahmebereites Land. Das änderte sich erst mit dem Münchner Haftbefehl vom 10. März 2009.

Todesurteil in Israel aufgehoben

Demjanjuk war 1988 bereits in Israel der Prozess gemacht worden, der mit einem Todesurteil endete. Das oberste Gericht des Landes hob diese Entscheidung jedoch später auf, weil es Zweifel daran gab, dass Demjanjuk wirklich der als sadistisch beschriebene KZ-Wachmann ist, den die Insassen im Vernichtungslager Treblinka nur "Iwan den Schrecklichen" nannten. Demjanjuk kehrte daraufhin in die USA zurück.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


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