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Skandalland Österreich . . . (k)ein Schurkenstaat ?

 

Offener Brief
 
Herrn
Fred Turnheim
Präsident des Österr. Journalisten Club
1010 Wien, Blutgasse
office@oejc.at
 
 
Sehr geehrter Herr Präsident,
 
so sehr man Bemühungen unterstützen sollte, antidemokratischen Entwicklungen entgegenzutreten, so sehr sollte man sich bemühen, rechts- und verfassungswidrige Vorgänge als solche auch wahrzunehmen und anzuprangern,
 
In diesem Sinne darf ich auf einen aktuellen Vorfall hinweisen, der mediales Gossen-Niveau erkennen lässt und die Schlussfolgerung aufdrängt, dass Vertretern der "Vierten Gewalt" das Ausmass der Korrumpierung des gesamten Staatsapparates bekannt ist und daher keine Behelligungen durch die Zweite Gewalt und die Dritte Gewalt wegen ihres strafrechtlich relevanten Verhaltens befürchten.
 
Die Tageszeitung "Österreich" brachte am 22.September 2010 unter den Titel "4 Jahre Haft für Väter-Aktivisten" einen Bericht über ein Strafverfahren, der offenkundig den Eindruck von Objektivität vermitteln soll.
 
Der Wahrheitsgehalt dieses Artikels ist aber solcherart, dass im Vergleich hiezu die Ausführungen der Brüder Grimm als Tatsachenberichte zu bezeichnen wären.
 
Darüberhinaus verwendete man zwei Fotos ohne Wissen und Einverständnis des Autors, gab betrügerischerweise einen "Schwarzl" als Autor an, nachdem man einen Copyright-Vermerk auf dem Foto einfach abgeschnitten hatte ...
 
Die Frage, ob ein solches Vorgehen auch durch ein "Redaktionsgeheimnis" gedeckt werden soll, scheint provokant, sarkastisch und unsachlich zu sein. Ist es aber nicht, wenn man sich der Illusion eines Rechtsstaat Österreich entsagend im Falle des Väter-Aktivisten auf Faktensuche begibt.
 
Nun ungeachtet, dass am letzten Verhandlungstag im "Väter-Aktivisten-Prozess" nur eine Journalistin dem Geschehnissen kurzzeitig beiwohnte, ein kleines Nickerchen im Schwurgerichtssaal machte und erst spät abends bei der Urteilsverkündung wieder auftauchte, war erstaunlich, dass alle Presseberichte über den Verlauf, die Gründe und den Ausgang des Verfahrens eine unter anderem an "Realsozialismus" gemahnende Gleich-förmigkeit auszeichnete. 
 
Kein Vertreter der vorgeblich um "Redaktionsgeheimnis" besorgten "Vierten Gewalt" hat die Tatsache erwähnt, dass der "Väter-Aktivist" über 200 Beweisanträge gestellt - darunter die zeugenschaftliche Vernehmung der Justizministerin und des Journalisten Werner Grotter von der "Wiener Zeitung"- die allesamt vom Richter Bittmann nach Rücksprache mit der mit ihm harmonierenden Anklägerin Breier abgeschmettert wurden. Mit Begrün-dungen, die dem beim BG Linz eingebrachten Antrag auf Bestellung eines Sachwalters für Richter Bittmann zu Grunde gelegt worden sein könnten.
 
Eines der nunmehr als gefährdet erachteten "Redaktionsgeheimnisse" dürfte sein, warum man in den Räumen einer Journalisten-Organisation einem mehrfach angezeigten Advokaten eine Pressekonferenz abhalten liess und ihm ermöglichte, seine Lügen und Verleumdungen den - zweckdienlicher-weise oder aus Gründen der Bequemlichkeit ? - allzu gutgläubigen Vertretern der "Vierten Gewalt" als Wahrheiten einzureden.
 
Mit keinem Wort erwähnte der Advokat, dass der vom ihm Verleumdete ein strenggläubiger Jude ist, dessen Eltern und die Eltern seiner Ehefrau in den KZs Dachau und Mauthausen inhaftiert waren ...
 
Ebenso verschwieg unser Advokat, dass der von ihm verleumdete Jude in einem offenen Brief Bundeskanzler Gusenbauer auf die Mitarbeit des vor-trefflichen Paragraphenkünstler beim Geheimdienst Mossad vewiesen hat.
 
Nicht nur unser Advokat verschwieg vieles, sondern auch die Herrn Journa-listen schwiegen zu Vorgänge, die zu hinterfragen ihre Pflicht gewesen wäre.
 
Es bedarf keiner überdurchschnittlichen Fähigkeiten um zu erkennen, dass es zwischen oben erwähnten - durchwegs gerichtsbekannten - Fakten Zusammenhänge gibt. Beim Strafverfahren gegen den "Väter-Aktivisten" hatte der selbe Advokat und Mossad-Agent verleumderischerweise mitge-wirkt, der den strenggläubigen Juden verleumdete ...
 
Dass man angesichts dieses äusserst eingeschränkten Aufklärungswillen einige Zweifel hegt über die Ernsthaftigkeit der Besorgnis bezüglich des Redaktionsgeheimnis und anderer Rechte, sollte nachvollziehbar sein.  
 
Wie man auch Grund hätte sich über jene zu wundern, die nunmehr auf-jaulen, wenn die Hand, die sie jahrlang leckten, am Würgehalsband zieht.
 
 
Mit vorzüglichster Hcchachtung
 
Alfred Nechvatal
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 


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