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Skandalland Österreich . . . (k)ein Schurkenstaat ?

 

Nachdem bereits ganz Wien über die Methoden einiger Glaubensfreunde bzw. Kollegen des Immobilienhändler Ariel Muzicant (Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde) sprachen, berichtete am 1.Juli 1998 auch die Austria Presse Agentur:

 
APA0475 5 CI 0422 WI                                  Mi, 01.Jul 1998
 
Kriminalität/Immobilien/Wien
 
Fall Sagro - Weitere Geschädigte gesucht
 
Hotline für Spekulationsopfer - Drei Verdächtige in U-Haft -
Firmengeflecht soll vor allem Ausländer betrogen haben
 
Wien (APA) - Im Zuge der Ermittlungen gegen das des Betrugs verdächtige Immobilien-Firmengeflecht Sagro wurden mittlerweile drei Verdächtige, darunter ein junger Wiener Rechtsanwalt, in U Haft genommen. Der "Drahtzieher" der Wohnungsgeschäfte, denen nach Angaben der Geschädigten-Vertreter vor allem sozial schwache Ausländer zum Opfer gefallen sind, wird von der Wirtschaftspolizei gesucht. Sagro habe mittlerweilen seinen Namen auf Lexington geändert.
 
Geschädigten-Vertreter vermuten, daß das volle Ausmaß des Schadens noch viel größer ist. Unter einer Hotline können sich etwaige weiter Geschädigte melden.
 
Bisher sind an die 18 Fälle bekannt, in denen Wohnungssuchende - vor allem Ausländer, die wegen der Visumpflicht dringend eine Bleibe brauchten - betrogen worden sein sollen. In einem Fall etwa zahlte ein Geschädigter 900.000 Schiling für ein knapp 40 Quadratmeter großes, völlig desolates Appartment, der "Kauf" wurde aber nie im Grundbuch eingetragen. Zudem unterschrieb der Mann - angeblich ohne sein Wissen - einen Kredit für eine weitere Wohnung in Höhe von 1,7 Millionen Schilling.
 
Vorerhebungen ergaben eine mutmaßliche Schadenssumme von mehr als 130Millionen Schilling. Der Verdacht lautet auf Betrug, fahrlässige Krida und Veruntreuung. Bei der Gewerbebehörde wurde Anzeige wegen Gewerbeausübung ohne Konzession erstattet und auch bereits eine Verwaltungsstrafe verhängt. Die drei U-Häftlinge sollen als Vermittler der Spekulations-geschäfteaufgetreten sein. Verträge seien ohne Notar oder per Blanko-Unterschrift zustande gekommen. Auf den Fall Sagro wurde man aufmerksam , als in Gramatneusiedl die Wohnung einer Mutter mit zwei behinderten Kindern ausbrannte und sich herausstellte, daß der Hauseigentümer die Versicherungsprämien nicht eingezahlt hatte. In Wien habe man kurz darauf entdeckt, daß dieselbe Hausverwaltung Mietern anbot, gegen eine Ablöse den Mietvertrag zu lösen. Als Begründung wurde vermerkt, daß genügend Gemeindewohnungen zur Verfügung stünden. Das Auflösen eines Mietvertrages stellt allerdings keinen Vormerkgrund für eine Gemeindewohnung dar.
 
Auffällig ist laut Geschädigten-Vertreter auch die hohe Verschuldung der Sagro-HäuserWien. Bei diesen Gebäuden in der Leopoldstadt, in Alsergrund und Simmering seien keine Gemeindeabgaben bezahlt worden.
 
"Die Unkenntnis der bestehenden Gesetzeslage und Sprachbarrieren werden von Spekulanten zum raschen Profit auf Kosten der Mieter und Minderheitseigentümer genützt", so die Geschädigten-Vertreter. Jetzt sei zu befürchten, daß die Betroffenen dafür haftbar gemacht werden, daß Versicherungsprämien und Betriebskosten von der Hausverwaltung nicht bezahlt wurden.
 
Man verwies auf den Fall Itzlinger. Der Ex-Anwalt hatte Banken und Kunden mit illegalen Geschäften um 118 Millionen Schillinge geprellt. Die Immobilieninnung habe in diesem Zusammenhang mit dem Fall Sagro nur ihre "Nicht-Zuständigkeit" festgestellt.
 


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