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Skandalland Österreich . . . (k)ein Schurkenstaat ?

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Austria Presse Agentur   Wien 3. Juli 1998

Wien (APA) - Der Skandal um die vermuteten Immobilienbetrügereien der - mittlerweile unter diesem Namen nicht mehr existenten - Firma Sagro weitet sich immer mehr aus. Das bestätigte heute, Freitag, ein Ermittler der Wirtschaftspolizei. Ein Anwalt und zwei weitere Verdächtige befinden sich in Haft nach dem mutmaßlichen Drahtzieher, dessen Identität die Wirtschaftspolizei aus ermittlungstaktischen Gründen nicht bekanntgeben will, wird weiter gefahndet. Die Schadenssumme soll sich auf 130 Millionen Schilling belaufen.

Die Beamten vermuten, daß er sich mittlerweile ins Ausland abgesetzt hat. Man rechnet aber nicht ihn allzu schnell wiedersehen. Detail am Rande: Der Mann ist seit Jahren bei der Wirtschaftspolizei und bei den Gerichten bekannt, nachweisen konnte man ihm bisher nichts.

Die Ermittler bekommen täglich neue Details zum modus operandi der Verdächtigen. Dabei zeichnet sich offenbar ab, daß man sehr flexibel vorging und verschiedenste Möglichkeiten fand, die Opfer ums Geld zu bringen. Kritisch Wirtschaftspolizei auch die auch die Rolle der S-Sparkasse aber nicht ermittelt wird. "Humanitäre Interessen waren hier sicher nicht vorwiegend vorhanden, eher handelt es sich um beinharte Geschäftspolitik", meinte ein Beamter.

Die Opfer des Skandals sind hauptsächlich Ausländer. Ihnen gewährte Kredite der Bank sollen dem als Treuhänder der Firma fungierenden Anwalt in bar ausgezahlt worden sein, damit – angeblich - die Wohnungen gekauft werden konnten. In vielen Fällen wurden die Opfer aber nicht als Eigentümer ins Grundbuch eingetragen und haben für Kredite unterschrieben, die sie überhaupt nicht beantragt haben. Zahlen müssen sie dennoch, obwohl sie das Geld nie gesehen haben. 

 


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