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Skandalland Österreich . . . (k)ein Schurkenstaat ?

Verhandlung 7. August 2012

 

Mit einigen Minuten Verspätung begann heute um 09.10 Uhr die Verhandlung im BAWAG II-Prozess, der nunmehr im Grossen Schwurgerichtssaal des Wiener Straflandesgericht abgeführt wird.

Der angeklagte Ex-BAWAG-Chef Helmut Elsner war wieder nicht erschienen, die Fotografen knipsten den leergebliebenen Anklagestuhl, offenbar in Angleichung an das Sprichwort "Ein Spatz in der Hand ist mehr wert als die Taube auf den Dach" - ein Foto "leerer Anklagestuhl" ist besser als kein Foto von Elsner auf den Anklagestuhl  ..  

  

Ruth Elsner, die Gattin des angeklagten Ex-BAWAG-Chef Helmut Elsner, war sowie am Vortag im Gerichtssaal anwwesend und in angeregten Gesprächen mit Anwälten, Prof. Deutsch, Presseleuten und schlussendlich ( siehe unten ) auch mit Richter Böhm zu beobachten.

     

Wortgefechte

Richter Christian Böhm erste Erklärungen hinsichtlich der Bemühungen, den Angeklagten Helmut Elsner in den frühen Morgenstunden in Gewahrsame zu nehmen, wurden von Rechtsanwalt Stranzinger, dem Verteidiger von Ex-BAWAG-Chef Helmut Elsner, mehrfach unterbrochen, durch eine (versuchte) Antrags-stellung.

Es entspann sich ein ziemlich heftiger Wortwechsel: Stranzinger wollte seinen Ablehnungsantrag bezüglich Richter Böhm vorbringen und erläutern, Richter Böhm untersagte dies mit Hinweis auf die Strafprozess-ordnung - Richter Böhm "obsiegte", da er Anwalt Stranzinger mit einer Disziplinaranzeige drohte, falls er weiter sprechen würde ohne richterlicher Bewilligung.

RA Stranzinger erklärte hiezu, er habe sofort rügen wollen, dass der Vorführungsversuch Elsners ohne vorherige Androhung einer Vorführung unternommen worden sei und daher rechtswidrig wäre.

Ruth Elsner wird ermahnt

Auch die im Verhandlungssaal anwesende Ehefrau Elsners wurde vom Richter gemaßregelt. Als der Richter schilderte, dass Polizisten bei vorangegangenen Ladungsversuch Elsners aus der Wohnung Geräusche hörten, die auf die Anwesenheit einer weiteren Person schließen ließen, kommentierte Ruth Elsner dies mit den Worten "lächerlich". "Zwischenrufe aus dem Publikum sind zu unterlassen", so der Richter, sonst werde er die Zwischenrufer aus dem Saal weisen.

Nach der Verhandlung führte Ruth Elsner zu den polizeilich festgestellten "Geräuschen" aus, dass eine Freundin bei ihr gewesen, außerdem habe sie einen Hund. Ihr Gatte sei nicht in der Wohnung gewesen, da er sich in einer REHA-Klinik befunden habe.

Zwei "widerspenstige"´Advokaten ( Stranzinger und Mertens ) und ...

 

... jede Menge "braver" Advokaten

   

 

Verhandlungsbeginn

 

 

Nach Eröffnung der Verhandlung erläuerte Richter Böhm, dass Beamte der PolDion Wien in den frühen Morgenstunden des 7. August 2012 ( also wenige Stunden vor Verhandlungsbeginn ) n der Wiener Wohnung des Ehepaares Elsner Nachschau gehalten, um allenfalls Helmut Elsner in den Gerichtssaal zu verbringen.

Elsners Ehefrau Ruth hätte die Wohnungstüre geöffnet und erklärt, dass ihr Gatte nicht anwesend sei. Die Polizeibeamte erwähnten in ihren Einsatz-Bericht, dass sie Geräusche gehört, die vermuten liessen, dass sich ausser Ruth Elsner noch eine Person in der Wohnung aufgehalten haben könnte.

Richter Böhm erklärte desweiteren, dass ihm seitens Ruth Elsner mitgteilt worden war, dass sich ihr Ehemann in einer REHA-Klinik in Bad Reichenhall (BRD) aufhalte.

Diese Information hatte Ruth Elsner am Vortag den Richter unterbreitet mit der Bedingung, dass die Öffentlichkeit nicht darüber informiert werde ....

Nachdem Richter Böhm diese vertrauliche Information publik gemacht, durfte RA Stranzinger seinen Ablehnungsantrag gegen Richter Christian Böhm ausführen.

RA Stranzinger verwies auf den etwas befremdlichen Umstand, dass die von Richter Böhm angeordnete polizeiliche Nachschau frühmorgens am 7.August 2012 in Elsners Wiener Wohnung bereits im einem KURIER-Artikel vom 7.August 2012 ausgeführt wird ....

 

Der Autor des kritisierten KURIER-Artikel, Ricardo Payerl, im Gespräch mit dem Verteidiger Dr. Müller, vormals Staatsanwalt, und Anklägerin Sonja Herbst.

 

 

Um 09.32 Uhr verkundete Richter Böhm den Schluss der Verhandlung, am 3. und 4. September 2012 werde sie fortgesetzt.

Unmittelbar darauf eilte die in letzten beiden Tagen im Gerichtssaal anwesende Ehefrau des angeklagten Ex-BAWAG-Chef Helmut Elsner, Ruth Elsner, zum Richtertisch und diskutierte minutenlang mit Richter Böhm und seinem Beisitzer.

   

 

Nach dem "Diskurs" mit Richter Böhm gab Ruth Elsner Presse-Interviews.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


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