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Skandalland Österreich . . . (k)ein Schurkenstaat ?

Muzicant: "FPÖ-Gehetze erinnert an Goebbels"

Wien - Ariel Muzicant, Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde Wien, sieht den Rechtsextremismus in Österreich auf dem Vormarsch.

Den Boden dafür bereite die FPÖ-Führung "systematisch" und absichtlich vor, sagt er in der "Presse".

FP-Generalsekretär Herbert Kickl vergleicht er mit NS-Propagandaminister Joseph Goebbels. "Wenn ich den Herrn Kickl höre, erinnert mich dieses Gehetze und die Sprache an Joseph Goebbels", wird Muzicant zitiert.

Er macht auch die Politik für die Vorfälle in Ebensee und Antisemitismus in Österreich verantwortlich. Dass Martin Graf zum Dritten Nationalratspräsidenten gewählt wurde, sei "einer jener Dammbrüche, für die wir jetzt die Rechnung serviert bekommen".

"Ebensee wäre nicht passiert, wenn man in der Affäre Graf gesagt hätte, da ist eine rote Linie, die wird nicht überschritten, der wird nicht gewählt." Dass die FPÖ demokratisch gewählt sei, lässt Muzicant nicht gelten: "1933 war Adolf Hitler auch demokratisch legitimiert."

Muzicant nimmt auch ÖVP und SPÖ in Pflicht: "Wenn ÖVP und Teile der SPÖ Koalitionen mit einer offen rassistischen und antisemitischen Partei wie der FPÖ für möglich halten, weil die FPÖ ja demokratisch gewählt wurde, dann müssten alle empört aufstehen.

Dass die roten Landeshauptleute von Salzburg und der Steiermark ein Taktieren mit der FPÖ überhaupt in Betracht zogen, ist skandalös. Das ist eine Verharmlosung, die bei Kreisky begonnen hat, bei Kurt Waldheim explodiert ist, bei Jörg Haider weiterging und von Heinz-Christian Strache jetzt maximiert wird." (APA)

© derStandard.at


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