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Skandalland Österreich . . . (k)ein Schurkenstaat ?

57-jähriger Guru nach Schussattentat in Wien gestorben

Sonntagnachmittag gingen sechs Männer während des Gebets im indischen Tempel in Wien 16., Pelzgasse 17 auf den Prediger los.

Während der Predigt in dem Gebetshaus der Sikh-Strömung Shri Guru Ravidas waren kurz nach 13.00 Uhr sechs Männer, höchstwahrscheinlich andere Sikhs, plötzlich aufgestanden und mit dolchartigen Messern sowie einer Pistole auf die beiden Gast-Prediger losgegangen. Einige Menschen im Hauptgebetsraum griffen nun selbst in Notwehr die Attentäter an, während der Großteil der bis zu 350 Menschen in Panik ins Freie strömte.

Die beiden aus Indien angereisten Prediger waren bei diesem Attentat am frühen Sonntagnachmittag schwer verletzt worden. Beide Männer wurden noch in den Abendstunden notoperiert, so Polizeisprecher Michael Takacs. Sie waren bei der Schießerei von je zwei Kugeln getroffen worden.

Nach Angaben des indischen Internetdiensts "Punjab Newsline" kam es zu der Schießerei in Wien, weil dem Prediger Sant Niranjan Dass und seinen Anhängern sogenannte Siropas (Schals) überreicht wurden, was bei den Sikhs als besondere Ehrerbietung gilt.

Die Anschuldigung der Glaubensgemeinschaft, deren Gebetshaus in der Pelzgasse 2005 eröffnet wurde, die Auseinandersetzung sei vorhersehbar gewesen und man habe die Polizei vergeblich um Schutz gebeten, wies die Exekutive am Sonntagabend zurück: "Es hat zu keinem Zeitpunkt ein Ansuchen auf Personenschutz oder Informationen über eine Gefährdung gegeben", betonte Takacs. "Die beiden Priester waren schon mehrmals in Österreich und es gab noch nie Probleme."

In Indien kam es am Abend als Protest gegen das Attentat zu gewalttätigen Ausschreitungen. Im Bundesstaat Punjab, in dem viele Sikhs leben, gingen hunderte Anhänger des Predigers auf die Straße, demolierten zahlreiche Fahrzeuge und blockierten Straßen. Die Polizei verhängte vorsorglich eine Ausgangssperre in den betroffenen Gebieten.

Die Anhänger der Prediger kündigten für Montag einen Generalstreik im gesamten indischen Bundesstaat Punjab an, berichtete "Punjab Newsline". Sollten die Verantwortlichen nicht innerhalb von zwei bis drei Tagen dingfest gemacht werden, werde es einen eintägigen Generalstreik in ganz Indien ("Bharat Bandh") geben, drohten die Protestierenden, mehrheitlich Dalit-Aktivisten ("Unberührbare"). (APA)

 


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