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Skandalland Österreich . . . (k)ein Schurkenstaat ?

 Aufregung um ein Buch

   .   

"Ein packendes Stück Journalismus auf den Spuren eines der mysteriösesten Politiker-Todesfälle." 

".... doch kurz hinter Klagenfurt ist er plötzlich tot - gestorben bei einem "Autounfall", der schwere Dienstwagen des Kärntner Landeshauptmann wird bei dem "Unfall" total zestört, Haider stirbt an multiplen Verletzungen. "Betrunken in den Tod gerast", titelt die Presse - doch sehr schnell tauchen Ungereimtheiten auf ... "

»Club 2«-Talk: Autor Wisnewski erwirkt Gerichtsurteil gegen Verleumder

In der Talkshow »Club 2« am 9. September 2009 blies er noch ganz groß zum Angriff – nun erlebte er sein Waterloo: Dem österreichischen Militärexperten Gerald Karner wurde es vom Landgericht München ab sofort untersagt, dem Autor Gerhard Wisnewski öffentlich die Verbreitung von »antisemitischen Verschwörungstheorien« vorzuwerfen. Anderenfalls setzt es 250.000 Euro Ordnungsgeld, ersatzweise Ordnungshaft.

Man schrieb den 9. September 2009, als sich – zwei Tage vor dem achten Jahrestag der Anschläge vom 11. September 2001 – im Studio der ORF-Talkshow Club 2 eine illustre Runde eingefunden hatte, um das Thema »Terroranschlag 9/11 – Mythen und Wahrheit« zu diskutieren. Darunter:

Gerhard Wisnewski, Politologe, Schriftsteller und Autor mehrerer kritischer Bücher über die Anschläge des 11.9.2001 und eines Bestsellers über den mysteriösen Tod des Kärntner Landeshauptmannes Jörg Haider.

Und:

Gerald Karner, Experte für »geistige Landesverteidigung« und laut amazon.de »Österreichs ranghöchster Militärstratege mit Elite-Ausbildung in den USA«, Mitarbeiter der Unternehmensberatung Hill International.

Kaum hatte die Talkshow angefangen, lief Studiogast Karner zur Hochform auf und behauptete in Bezug auf Wisnewski vor Hunderttausenden von Zusehern im Hinblick auf die kritischen Theorien über die Anschläge des 11. September 2001:

»Diese Verschwörungstheorien … haben sehr oft einen ganz banalen antiamerikanischen, anti-israelischen, anti-jüdischen, sozusagen auch anti-semitischen Charakter« und fügte hinzu:

»Das steht in Ihren Büchern, Herr Wisnewski …«

Auf Wisnewskis Einwand, dass so etwas in seinen Büchern nicht enthalten sei und dass jemand anderes wegen einer solchen Falschbehauptung bereits Schmerzensgeld zahlen musste, wich Karner nicht etwa zurück, sondern konkretisierte seine Behauptung:

»Ich habe dieses Buch natürlich gelesen und weiß daher, dass dort natürlich sehr wohl drin steht, dass zum Beispiel ich glaube nur ein … eine Person mosaischen Bekenntnisses ums Leben gekommen ist …«

Aber was wohl eine volle Breitseite gegen den unbequemen Autor werden sollte, erwies sich nun als formidabler Rohrkrepierer.

Wie bereits gerichtlich vom Kammergericht Berlin festgestellt wurde, entbehren derartige Behauptungen über Gerhard Wisnewski nämlich jeder Grundlage (Aktenzeichen 9 U 142/08). Wegen ganz ähnlicher Falschbehauptungen und Unterstellungen in einer Ausstellung muss die Technische Universität Berlin 5.000,– Euro Schmerzensgeld an Wisnewski zahlen.

Und nun erwischte es auch Gerald Karner. In einer Eilentscheidung untersagte das Landgericht München am 19. Oktober 2009 dem »Militärexperten«, seine Behauptungen wörtlich oder sinngemäß öffentlich zu wiederholen – bei Meidung eines Ordnungsgeldes von Euro 250.000 oder ersatzweise Ordnungshaft (Aktenzeichen 34 O 18501/09).

»Ich hoffe, dass auch dieses Urteil Signalwirkung hat«, sagte Wisnewski nach der Verhandlung: »Es ist nicht länger hinnehmbar, dass kritische Geister mit dieser Antisemitismuskeule mundtot gemacht werden und ihre Existenz bedroht wird, indem versucht wird, sie außerhalb der Gesellschaft zu stellen.«

Wisnewski wurde von Rechtsanwalt Markus Menzendorff, Frankfurt, vertreten.

 

 

 

 


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