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Libyen | Gaddafi | FPÖ | HC Strache | David Lazar | Nato-Bombardement | Bürgerkrieg

FPÖ: Strache: Ende des NATO-Bombardements Voraussetzung für Friedensgespräche in Libyen

Utl.: Stadtrat Lasar nach Gesprächen überzeugt: Konfliktparteien an Verhandlungslösung interessiert =

   Wien (OTS) - FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache informierte heute gemeinsam mit dem Wiener 
FPÖ-Stadtrat David Lasar im Rahmen einer Pressekonferenz über die Friedensinitiative der 
Freiheitlichen in Libyen. Lasar war von Donnerstag bis Samstag auf offizielle Einladung
der libyschen Regierung in Tripolis und Umgebung unterwegs, um sich ein Bild von der Lage zu 
machen und Gespräche mit ranghohen Vertreten zu führen. Auch telefonische Kontakte mit 
Vertretern der Rebellen bzw. der Opposition standen auf dem Programm. Vorausgegangen waren
Gespräche mit libysichen Oppositionellen in Wien, wie Strache erläuterte. Es gehe nicht darum, 
für eine der Bürgerkriegsgruppen Partei zu ergreifen, sondern den Weg freizumachen für eine 
friedliche Lösung des Konfilkts.

Strache sieht den Beitrag der FPÖ in der österreichischen Tradition des neutralen Verhandlers: 
"Die Bundesregierung und allen voran der Bundeskanzler sind leider nicht in der Lage und nicht 
willens, diese Rolle mit Leben zu erfüllen. Daher wurden wir von verschiedenen Seiten kontaktiert 
und gebeten, die Initiative zu ergreifen. Nachdem wir das mit internationalen Partnern abgeklärt 
haben, hat der Besuch von Stadtrat Lasar stattgefunden", schildert Strache die Ausgangslage.

Lasar erklärte, dass es von Seiten der libyschen Regierung großes Interesse gebe, mit den Rebellen 
in Verhandlungen zu treten."Voraussetzung dafür ist allerdings, dass die NATO das Bombardement
aussetzt. Ich denke, man muss den Konfliktparteien diese Chance geben, zu einer Verhandlungslösung 
zu kommen", so Lasar. Das Bombardement der NATO habe viel Leid über das Land gebracht. "Es werden 
auch immer wieder zivile Ziele attackiert, etwa ein UNO-Kinderschutzzentrum", schilderte der Wiener 
Stadtrat.
Strache hob hervor, dass es auch im österreichischen und im gesamteuropäischen Interesse liegen 
müsse, Frieden und Stabilität im Nahen Osten und im arabischen Raum zu garantieren: "Wir können 
kein Interesse daran haben, dass hier jahrelanges Chaos herrscht wie etwa im Irak und am Ende 
vielleicht sogar islamische Gottesstaaten entstehen, die eine Bedrohung für Europa darstellen."
In diesem Sinne sei es wichtig und erwünscht, wenn möglichst viele Seiten versuchen, auf die 
Konfliktparteien einzuwirken. Strache sieht hier insbesondere auch Außenminister Spindelegger 
in der Pflicht. "Wir sind nicht der Meinung, dass die NATO diesen Konflikt auf der Luft lösen kann", so
Strache. Vier Monate Bombardement ohne Änderung der Lage seien dafür Beweis. Daher sei es nun an 
der Zeit, auf anderen Wegen zu einer stabilen Lösung für Libyen zu finden.
Quelle:

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